Bookface: Mit Buchcovern kreative Fotos gestalten

Eine einfache Fotoidee für zu Hause, die Ferien oder den nächsten Besuch in der Bibliothek.

Ein Buch, eine Kamera und ein bisschen Perspektive – mehr braucht ihr für ein Bookface nicht. Dabei wird ein Buchcover so vor eine Person oder eine passende Umgebung gehalten, dass Motiv und Wirklichkeit scheinbar ineinander übergehen.

Eine einfache Fotoidee für zu Hause, die Ferien oder den nächsten Besuch in der Bibliothek.

Was braucht ihr?

  • ein Buch mit einem passenden Cover
  • ein Smartphone oder eine Kamera
  • eine Person zum Halten oder Fotografieren
  • etwas Geduld beim Ausrichten

Besonders gut funktionieren Cover mit Gesichtern, Körperteilen, Kleidung oder Gegenständen, die sich im echten Bild fortsetzen lassen.

So funktioniert ein Bookface

1. Passendes Buch suchen

Schaut euch eure Bücher einmal nur nach ihren Covern an: Welches Motiv könnte außerhalb des Buches weitergehen?

Ein Gesicht ist der Klassiker. Interessant sind aber auch Hände, Tiere, Kleidung, Pflanzen oder Gegenstände.

2. Buch und Motiv zusammenbringen

Haltet das Buch vor die Person oder Szene und verändert Abstand und Winkel so lange, bis beide möglichst gut zusammenpassen.

Manchmal muss das Buch näher an die Kamera, obwohl die Person weiter hinten steht. Genau das macht das Experiment spannend.

3. Foto machen

Fotografiert erst, wenn die Übergänge möglichst gut stimmen. Probiert ruhig mehrere Varianten aus.

Schon kleine Veränderungen von Kameraposition oder Abstand können einen großen Unterschied machen.

4. Bei Bedarf bearbeiten

Meist reicht die normale Smartphone-Kamera völlig aus. Wenn ihr möchtet, könnt ihr das Bild anschließend noch zuschneiden, Helligkeit und Farben etwas anpassen oder einen Text ergänzen.

Gestaltungstipp

Achtet nicht nur auf das Buchcover, sondern auch auf den Hintergrund. Farben, Linien und Formen können den Übergang unterstützen.

Versucht außerdem, möglichst auf Augenhöhe mit dem Cover zu fotografieren. Dadurch wirkt die Verbindung zwischen Buch und Realität oft überzeugender.


Medienkompetenz nebenbei

Was Kinder dabei ausprobieren:
Beim Bookface beschäftigen sich Kinder ganz praktisch mit Perspektive, Bildausschnitt und Größenverhältnissen. Sie erleben, dass ein Foto stark davon abhängt, wo die Kamera steht und was im Bild zu sehen ist.

Frage zum Weiterdenken:
Wie verändert sich das Ergebnis, wenn ihr nur die Kameraposition verändert – obwohl Buch und Person an derselben Stelle bleiben?


Kleine Erweiterung

Macht daraus eine kleine Bookface-Challenge: Jede Person sucht sich ein anderes Buch und versucht, das Cover möglichst überraschend in die Realität zu verlängern.

Oder fotografiert dasselbe Cover auf drei unterschiedliche Arten. So wird schnell sichtbar, wie viel Gestaltung schon vor dem eigentlichen Fotografieren passiert.